JOJO 2-Leiner Pressebericht
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Die Wiedergabe des Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung
von KITE & friends als Zitat, das heisst, Wort für Wort. Die optische Gestaltung kann leider nicht identisch dargestellt werden. | |||
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Der nachstehende Artikel ist in der Ausgabe April 1999, Seite 30,
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Möchte man die JOJO-light eng loopen lassen, so wird eine volle
Armlänge benötigt. Dann geht es flott im Kreis. Während Drachen mit einem Stabgerüst in ihre Form vorgespannt werden, müssen stablose Lenkschirme wie die JOJO's von der Luft geformt werden. Reißt die Luftströmung vom Profil ab, so müßte der Schirm einklappen und zusammenfallen. Bei der JOJO-light wurde viel Wert auf die Flugstabilität gelegt. Reißt die Luftströmung ab und der Drachen gerät in den sogenannten "stall" (engl.), so bleibt der Schirm stabil in der Luft stehen. Erst wenn der Pilot ihn durch Steuerbewegungen aus dieser Lage holt, nimmt der wieder Speed und Power auf. Wird ein Schirm an den Windfensterrand geflogen, zum Beispiel direkt senkrecht über den Piloten, kann er bei ungleichmäßigen Winden leicht überschießen und den Piloten übersegeln, was meist zum Einfallen des Schirms führt. So aber nicht die JOJO-light. Kommt die JOJO in den Grenzbereich des Windfensters, so vermindert das nun lasche Obersegel den Auftrieb. Die Lufteintrittsöffnungen bleiben aber offen stehen. So bremst die JOJO-light automatisch ihre Fahrt, bleibt stabil und auf Steuerbefehle ansprechbar. Dieses Verhalten macht es dem Unerfahrenen einfacher, einen JOJO-Schirm zu fliegen.
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Die JOJO-light ist trotz ihrer Gutmütigkeit keinesfalls träge und langsam. Bei etwas mehr Wind fordert sie die Konzentration des Piloten und man muß leicht mal ein paar Schritte mitgehen, wenn der Zug größer wird. Aber gerade hier liegt der Spaß, den wir bei einem Drachen über 200 Mark erwarten dürfen. Die JOJO's sind zu schade für nur einen Nachmittag. Das Know-How aus dem Gleitschirmbau bietet dem Piloten immer wieder neue Faszination. Den Light-Schirm kann man getrost Jemandem in die Hand drücken, der noch keine Lenkdrachenerfahrung mitbringt.
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Die JOJO-Schirme aus dem Hause Wings-Flugsysteme sind im
Kitesailingsport in aller Munde. Daß Wings auch eine Modellreihe
von drei zweileinigen Lenkschirmen anbietet, wird dabei leicht
übersehen. Die 98 vorgestellte JOJO-light ist mit einer
Preisempfehlung von 235,- DM der Einstieg bei Wings und wurde vom
KITE&friends-Team an die Schnüre genommen. Die JOJO-light ist wie die großen Brüder beilliptisch geformt. Man kann sie aber optisch leicht daran erkennen, daß die typische JOJO-Welle bei der Light auf der Rückseite liegt. Der Pilot sieht sie durch den weißen Boden durchscheinen. Holt man den Schirm aus dem handlichen Stoffbeutel, so bringt es die JOJO-light auf ganze 1,4 m2 Segelfläche bei 2,55 m Spannweite - also keineswegs klein. |
Im Flug füllt sich die JoJo-light zu einem glatten Flügel.
Mit ihrer großen Streckung wirkt sie elegant. Der Schirm baut
gleichmäßig Geschwindigkeit und Druck auf, ohne hektisch
zu werden und folgt Steuerbewegungen präzise. |
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